Kleines Glücksspiel - Debatte im österreichischen Fernsehen

Juli 1st, 2009

Im österreichischen Rundfunk wird gerade heftig über das kleine Glückspiel debattiert. Für all jene die in dieser Causa nicht auf dem neuesten Stand sind sein kurz gesagt, dass es in Österreich das “kleine Glücksspiel” gibt, welches auch legal ist. Dabei darf der Höchsteinsatz 50 Cent nicht überschreiten und größtenteils wird bei diesem Thema von Spielautomaten gesprochen. Im Studio sitzen gerade einige Spielsuchtgeschädigte aber auch eine Vertretung von den Automatenvertreibern. Diese geben sich natürlich seit knapp einer Stunde pro und contra ohne die Chance auf ein konstruktives Ergebnis. Wie auch? Jeder der schon mal an solch einem Automaten gespielt hat weiß, dass er ohne großes know how den Grundeinsatz auf 20€ anheben kann. Dabei wird ein “juristischer” Trick angewandt. In Millisekunden werden auf Wunsch 40 einzelne Spiele gleichzeitig gespielt und so der Maximaleinsatz ausgehebelt. Somit fühlt sich die eine Partei juristisch im Recht, was der spielsüchtigen Partei die eine kaputte Existenz vorzuweisen hat nicht viel weiterhilft.

Typischerweise sind die Damen und Herren im Studio jetzt nahtlos zum Thema Poker abgewichen und somit muss der tolle Gesellschaftssport wieder mal für alle rechtlichen Versäumnisse, die bei den Automaten gemacht wurden, herhalten.

Trio Poker schließt Onlineraum

Juni 30th, 2009

Die Konsoldierungsphase im Online Poker ist noch lange nicht vorrüber. Heute hat es Trio Poker aus dem Boss Media Netzwerk erwischt. Schon wie bei Pokerlion oder PokerTrillion sind auch bei Trio Poker Lizenzierungsprobleme daran Schuld, dass es jetzt abermals einen Online Pokerroom weniger gibt. Account Besitzer müssen jetzt aber nicht panisch reagieren. Bis zum endgültigen Schluß von Trio Poker vergehen noch einige Wochen, jedoch raten wir Euch, dass Ihr Euer Geld schleunigst auscasht, denn ist der Raum erstmal offline wird der Auszahlungsvorgang um einiges aufwendiger.

Glücksspielnovelle in der Warteschleife

Juni 30th, 2009

Die anstehende österreichische Glücksspielnovelle hat im November 2008 für große Aufregung gesorgt. Wilhelm Molterer hat vor seinem Abschied aus der Regierung im Eilverfahren einen Entwurf erstellt, der aus guten Gründen bis heute noch nicht behandelt wurde. 2 Hauptpunkte sorgten für großen Unmut: Zum ersten soll das kleine Glücksspiel an Spielautomaten  unterbunden werden, angeblich aus Spielsucht Präventionsgründen und zweitens soll Pokerlokalen das Anbieten des Gesellschaftsspiel Poker untersagt werden. Leider wurde dabei wieder einmal nicht bedacht, dass erstens tausende Existenzen dadurch gefährdet werden und zweitens, dass Spielsüchtige immer wieder einen Weg finden werden um zu spielen. Dann allerdings in Hinterzimmern. Mit einer geforderten 50 Millionen Euro Bankgarantie sollen Automatenaufsteller bedacht werden, wobei sich hier der Verdacht auftut, dass die Casinos Austria als Monopolist gestärkt werden soll. Welcher Kleinbetrieb könnte sonst je eine solche Summe als Garantie zur Verfügung stellen? Glücklicherweise ist die EU gegen die Erhaltung des Monopols und so sind die österreichischen Politiker gut beraten keine EU widrige Novelle zu veröffentlichen und uns Pokerspieler wieder ins verrauchte Hinterzimmer zu verjagen. Aber bis Herbst haben wir vorerst Ruhe von der Debatte, denn erst dann soll die Novelle neu beurteilt werden.

David Sklansky Opfer eines Einbruchs

Juni 28th, 2009

David Sklansky hat mit seinen Büchern die Pokerwelt verändert. Jetzt haben Einbrecher sein Leben verändert. Nach einer ganzen Einbruchserie in Las Vegas blieb auch der berühmte Pokerbuch Autor nicht verschont. Die Diebe brachen in sein Haus ein und verursachten dabei mehr Schaden als sie Wertgegenständer erbeuten konnten. David Sklansky blieb wie immer sehr nüchtern und gab bei einem Interview mit der KVBC News Group folgendes Statement ab. “In einer solchen Situation muss man sich Verhalten wie am Pokertisch. Den Gegner lesen und dann die richtigen Entscheidungen treffen. Panik ist im echten Leben genauso wenig hilfreich wie am Pokertisch.”

Party Poker ändert Bonussystem

Juni 26th, 2009

Wenn man Party Poker etwas nicht vorwerfen kann dann, dass der Onlineroom nicht auf Kundenwünsche reagieren würde. Nach der kompletten Änderung des Bonussystems vor einigen Monaten, wird jetzt abermals nachgebessert, zum Vorteil der Spieler. Gleich vorweg, am Sammlen der Party Points hat sich nichts geändert. Genaugenommen wurden nur die jeweiligen Punktelimits zum Erreichen der verschiedenen VIP Levels heruntergesetzt. Auch ist es jetzt möglich Punkte gegen Geld einzutauschen was bei Vielspielern eine Rückzahlung bis 40% des bezahlten Rakes bedeuten kann. Aber es ist auch weiterhin möglich, sich Boni zu kaufen und diese freizuspielen. Eine Bonussystemänderung, die jeder Party Poker Spieler gerne hinnehmen wird.

John “Miami” Cernuto bricht bei der WSOP zusammen

Juni 24th, 2009

Ein Razz Turnier ist nichts für schwache Nerven, schon gar nicht wenn es über etliche Tage gespielt wird. Dies musste jetzt auch der 65-jährige John Cernuto im Rio Hotel feststellen. Der dreifache Bracelet Gewinner brach während des Turniers zusammen und wurde bewußtlos. Die erste Diagnose, dass es sich um einen Herzinfarkt gehandelt haben könnte wurde zum Glück nicht bestätigt. Die Ärzte stellten bei Cernuto einen Schwächeanfall fest, der ohne weitere Schäden wieder abklingen wird. Natürlich dauerte es nicht lange, bis die Gerüchteküche zum kochen begann und so wurden Geschichten laut, dass Cernuto im Krankenhaus nicht seinen Gesundheitsstatus wissen wollte, sondern ob er denn die Hand gewonnen hat. Natürlich kann man auf solche Geschichten nichts geben und selbst wenn, Cernuto blieb über Nacht im Krankenhaus und wäre somit den sicheren Blindtod gestorben.

Beat’em all 2009 Qualifikationsturniere

Juni 22nd, 2009

Insgesamt 1089 Spieler nahmen bei der Vorrunde zum großen Beat’em all Finale in Linz teil. Zwar wurde wieder eine 4-stellige Teilnehmerzahl erreicht, der Vorjahresrekord konnte aber nicht eingestellt werden, aufgrund weniger vergebenen Freikarten für das Turnier. Dennoch ergab sich ein Preispool von immerhin €98.010.-, welchen sich 109 Finalteilnehmer am kommenden Samstag im Casino Linz streitig machen werden. Dem Sieger winkt ein Preisgeld von €20.300.- und das mit einem Buy In von nur €100.-. Als großer Favorit geht Mario Griesser in das Finale, der dieses mit einem 152.700 großen Stack eröffnen wird.

Ivo Donev spielt für RedKings Poker

Juni 21st, 2009

Der professionelle Schachspieler und Poker Profi Ivo Donev spielt ab sofort für RedKings Poker. Der einzige österreichische Bracelet Gewinner war zwar schon länger Gast auf der Plattform ist aber nun fixer Bestandteil des RedKings Teams. Die Laufbahn von Ivo Donev kann sich natürlich sehen lassen. Der Trainer des österreichischen Schach Nationalteams gewann 1999 sein erstes Pokerturnier um im Jahr darauf in Las Vegas, bei der WSOP 2000, seinen ersten Titel einzufahren. Donev war in Vegas insgesamt 6 Mal am Final table und 9 Mal in den Preisgeldrängen.

Startschuss zum Beat’em all Turnier

Juni 20th, 2009

Das größte europäische Pokerturnier ist heute in Seefeld gestartet worden. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr war es nicht schwer zu erraten, dass es wiederholt werden würde. Auch wurden heuer in weiser Vorraussicht Ersatztermine geplant, was aber in Bregenz, Wien, Linz und Salzburg nicht dazu führte, dass Plätze übrig geblieben wären. Die Locations sind seit Wochen ausverkauft und somit ist heuer mit einem Teilnehmerrekord zu rechnen was auch einen Preispool Rekord bedeuten würde. Im Jahr 2008 gingen bei einem Buy In von nur €100.- über 1.400 Starter in das Turnier und diese Marke wird heuer mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gebrochen.

Erich Kollmann gewinnt H.O.R.S.E Event

Juni 18th, 2009

Im Concord Card Casino Wien laufen zurzeit die Austrian Masters 2009. Das H.O.R.S.E Event, dass im europäischen Raum noch nicht sehr viele Spieler an den Tisch lockt, wurde mit nur 15 Spielern gestartet. Die geringe Teilnehmerzahl hilt dann auch noch andere Interessenten davon ab nach Wien anzureisen. Nichts desto trotz gelang es Full Tilt Profi Erich Kollmann, den bisherigen Champion Zhang Luzhe vom Thron zu stossen. Der amtierende Champion musste Erich Kollmann weichen und konnte somit heuer seinen Titel nicht verteidigen. Erich Kollmann bekam für seinen Sieg ein Preisgeld in der Höhe von €3.570.- und darf sich jetzt ein ganzen Jahr lang als H.O.R.S.E Champion feiern lassen.