Archive for August, 2008

Asch-Desaster und was draus geworden ist…

Dienstag, August 19th, 2008

Hallo liebe Teamkollegen und Pokersüchtige,

dies hier ist mein erster Blog auf Next Level Poker Blog.

Erstmal kurz zu mir:
Auch ich spiele seit der 2. Saison der e-sports-Liga beim Team Pokerfieber.
Es macht wirklich FUN und ist auf jeden Fall mal eine Abwechslung zum “normalen” Einzelspieler-Pokerleben. Ich poker jetzt seit fast 3 Jahren live und auch online. Online fast täglich und live auf Turnieren hier in der Umgebung. Ich komme übrigens aus dem schönen Münsterland (NRW).

Jetzt aber mal zum eigentlich Thema dieses Blogs: A(R)SCH

Ich kann gar nicht mehr sagen, wann und wie ich an dieses Asch-Ticket gekommen bin. Bei irgendeinem Sachpreisanbieter im Ruhrgebiet in einer Finalrunde gewonnen. Die Freude war groß und ich hatte die Möglichkeit mein erstes “richtiges” Liveturnier zu spielen. Zumindest dachte ich es. Es wurde ja auch im Vorfeld viel spekuliert. Irgendwann wurde dann auch mal eine mickrige Homepage online gestellt und man konnte sich über das Turnier sowie das Casino informieren. Dann erstmal der Schock. Die Blindstruktur war ja zum davonlaufen. Wenn ich mich recht erinnere 2000 Chips und Blinds von 100/200. 10 Minuten Blindlevel bei Blindverdoppelung. Spitzenstruktur auch Bimmel-Bingo genannt!!! Wahrscheinlich hätten die sonst die Massen an einem Tag gar nicht bewältigen können.

Ich hatte mir trotzdem überlegt mich auf den Weg zumachen. Immerhin hatte ich ja auch einen Hotelgutschein für ein 4 Sterne Hotel. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen.
Nun ja, am Vorabend der Abreise Richtung Tschechien kamen wilde Spekulation auf.
Das Turnier wird abgesagt hieß es in einem Forum. Ich also schnell einen Verantwortlichen angerufen und mal nachzuhaken. Und der “nette” Veranstalter meinte nur: “Wer schreibt denn sowas? Das Turnier findet auf jeden Fall statt!”
Das ist ja mal eine Aussage und ich hatte mich erstmal darauf verlassen.

Ok, ab ins Bett. Ich wollte ja ausgeschlafen sein, immerhin hatte ich am nächsten Tag ja eine längere Autofahrt vor mir. Ich stehe also morgens auf und wollte gerade losfahren. Da denke ich mir noch so: “Ach, schauste nochmal auf die Homepage des Veranstalters” Und was ist??? Turnier wird definitiv abgesagt. Wir entschuldigen die Unannehmlichkeiten. Na super, jetzt wäre ich fast losgejuckelt und wäre an der Grenze wahrscheinlich von der tschechischen Polizei verhaftet worden ;)

Zum Glück bin ich nicht gefahren, war aber erstmal sehr enttäuscht über die Absage. In den darauffolgenden Tagen wurde auf den verschiedenen Internetplattformen natürlich wild spekuliert. Was ist mit dem Turnier? Gibt es Ersatz? Sollen wir Anwälte einschalten ;) ? und und und…

Plötzlich schalteten sich die “Wunderheiler” von 888-Poker ein. Die wären ja eigentlich Sponsor vom Asch-Desaster gewesen und hatten jetzt wohl ein schlechtes Gewissen ;) Oder war es einfach nur eine riesige Marketingstrategie? Ich denke das weiß niemand so genau. Auf jeden Fall war ich froh, dass ich nochmals die Chance bekommen sollte an einem “großen” Turnier teilzunehmen.

Es vergingen ein paar Wochen und endlich rückte 888-Poker auch mal ein paar Infos raus.
Das Ersatzturnier sollte in Wien im Poker-Royale stattfinden. Doc. Keiner war der Turnierverantwortliche und die Struktur gefiel mir auch schon viel besser. Zwar nicht mehr Chips (2000) aber immerhin akzeptable Blinds und Blindlevel von 30 Minuten. Ebenso war ein Rebuy (2000 Chips) und ein Add-On (4000 Chips) für jeweils 50 Euro möglich. Das könnte doch ein sehr nettes Turnier werden.
888-Poker bot dann auch noch ein Online-Freeroll an. Dort konnten alle Asch-Ticket-Besitzer noch ein Hotelgutscheine für Wien gewinnen. Es gab ca. 1000 Tickets und 500 Hotelgutscheine wurde ausgespielt. Es war also nicht wirklich eine Kunst so ein Gutschein zu gewinnen. Am Turnier anmelden und dann ne Sitzung auf dem Klo und man hatte den Hotelgutschein in der Tasche ;)

Mitte Januar ging es dann endlich los. Ich bin von Münster über Nürnberg nach Wien geflogen.
Ganz alleine. Aber nicht lange. Ich sitze in der Abfertigungshalle und warte auf meinen Flug, kommt plötzlich jemand auf mich zu und meint nur: “Du bist doch auf zum zocken auf dem Weg nach Wien oder?” Ich wusste gar nicht dass man es mir so leicht ansieht :D
Auf jeden Fall war der Typ schwer in Ordnung und wir hatten schon auf dem Flug ne Menge Spaß und viel zu erzählen.

In Wien angekommen ging es vom Flughafen mit dem Taxi direkt ins Hotel. Ganz nettes 3 Sterne Hotel in der nähe von Europas größter Einkaufmeile. Nur die Casinos waren etwas weit weg. 20 bzw. 40 Kilometer und wir natürlich ohne Auto. Straßenbahnen sind ja eine Qual in Wien. Wir haben allerdings recht schnell noch 2 Jungs kennengelernt und einer hatte sogar ein Auto dabei. Bingo, ab diesem Zeitpunkt hatten wir immer eine Mitfahrgelegenheit.

Das Ersatzturnier für das Asch-Desaster war auf 3 Tage verteilt. Donnerstag und Freitag die Heats und Samstag das Finale (glaube ich zumindest). Mein Starttermin war für Freitag angesetzt. Unglücklicherweise haben wir Donnerstag Abend richtig Gas gegeben und ich war am Freitag morgen noch ziemlich benebelt. Das Turnier selber war für mich auch nicht wirklich ein Erfolg. Nach ca. 2,5 Std. musste ich den Platz räumen. Ohne Rebuy aber mit Add-On. Als 220. oder so von 500. Ich hatte Ass 10 und mein Gegenüber Ass 4. Es kamen 2 Asse direkt im Flop und die Chips wanderten in die Mitte. Bis zum River war ich auch noch vorne aber dann kam die “nette” 4 und ich war raus. Das zum eigentlichen Turnier.

Der Ärger war aber schnell verflogen. Die Atmosphäre und die Leute dort waren einfach spitze und ich hab mich mal ne Runde am Cashgame Tisch versucht. Nur Verrückte dort sag ich euch. Blinds von 1-2 Euro und ich hab mich mal vorsichthalber nur mit dem Mindestbetrag von 50 Mücken an den Tisch gesetzt. Pokern konnte man die Aktion am Tisch allerdings nicht nennen. Raise auf 8 Euro, Reraise auf 30 Euro usw. Die Leute haben mit der Kohle nur so umsich geschmissen. Ein junger Kerl kam z.B. an den Tisch. Kauft sich mit 100 Euro ein. Spielt 2 Hände. Geld weg. Kauft sich mit 50 Euro nach und eine Hand später hat er sich dann komplett verabschiedet. Naja, wers mag.
Ich konnte nicht viel machen und hab auf eine starke Hand gewartet.
Nach einiger Zeit hatte ich noch ca. 44 Euro und war am Button. Der Typ direkt neben mir raist auf 10 Euro und ich sehe AKs. Naja, denke ich mir. Call ist doch jetzt Blödsinn. Der stellt mich nach dem Flop sowieso All-In. Also stellte ich alles rein. 2 Leute auf der anderen Seite des Tisches fingen an zu nuscheln: “Der Typ spielt keine Hand und stellt dann alles rein!!!”. Naja, mein Nachbar hat es nicht sonderlich interessiert und callt mich sofort. Er dreht AJ um und ich bin vorne und bleibe das auch. Also erstmal verdoppelt.
Kurz danach konnte ich noch 2 Hände gewinnen und hab mich dann mit 135 Euro vom Tisch gemacht. Besser als nichts hab ich mir gedacht.

Am Sonntag hab ich dann noch ein 40 Euro Turnier im CCC gespielt. Es haben glaub ich 160 Leute teilgenommen. Ich kann mich ehrlich gesagt an nicht mehr soviele Hände erinnern. Auf jeden Fall hab ich es an den Final-Table geschafft. Als Shortstack bin ich dann mit JJ gegen 67 rausgeflogen. Der Chipleader konnte wohl nicht anders als mich zu callen ;) . Straße gebastelt und ich war raus. Immerhin durfte ich noch 160 Euro mit nach Hause nehmen. Kurz nach mir sind allerdings 4 Leute direkt raus. Ich darf gar nicht drüber nachdenken was passiert wäre, hätten meine Buben gehalten.

Am Montag ging es dann wieder zurück in die Heimat. Diesmal von Wien direkt nach Münster. Dieses verlängerte Wochenende wird mir auf jeden Fall noch lange in Erinnerung bleiben. Es hat tierisch viel Spaß gemacht und die Leute waren auch alle super drauf. Und genau deswegen fliege ich auch im September wieder nach Wien. Diesmal mit 3 Kollegen und wieder steht eigentlich nur Poker auf dem Programm.
Sicherlich werde ich euch auch hiervon wieder berichten.

Gutes Blatt ;)

Kuckuck

PokerFieber endlich online …

Dienstag, August 19th, 2008

… allerdings noch nicht vollständig. Seit heute Mittag erfolgt die Umstellung, die eher kompliziert ist. Schließlich steckt hinter Weblife1 schon eine Menge und da nach wie vor eine Verknüpfung vorhanden ist, wird die Geschichte nicht ganz so einfach. Aber das Gröbste ist erstmal überstanden, der Content hat (zumindest nach jetziger Einschätzung) alles überlebt, das Design wurde auch etwas stylischer und man merkt schon, dass es in eine neue Richtung geht. So manche Bugs sind natürlich noch vorhanden und diese lassen sich bei einer solchen Umstellung nicht vermeiden. Hoffentlich bekommen wir heute noch alles in den Griff. Im Next Level Poker Blog werdet ihr natürlich auch auf dem Laufenden gehalten.

Warum gibt es so viele schlechte Pokerbücher

Montag, August 18th, 2008

Wenn man einmal ganz ehrlich ist und sich alle existierenden Pokerbücher zur Brust nimmt, ist der Großteil davon einfach nur schlecht. Dabei gibt es diverse Definitionen von “schlechten” Büchern. Meiner Meinung nach ist all das schlecht, was für den Leser keinen einzigartigen Nutzen bringt. Wenn ich nun also ein Buch über Pot Odds schreibe und dieses 10 seitige Blättchen veröffentliche, kann man dies sicherlich als schlechtes Buch bezeichnen. Genauso wie eines das überhaupt keine neuen Informationen erhält und dem Leser damit keinen Nutzen stiften.

Wenn man einmal über den großen Teich schaut, wird einem noch viel deutlicher, dass es unglaublich viele schlechte Bücher gibt. Hier stellt sich natürlich auch die Frage warum das überhaupt der Fall ist. Es sind eher weniger geldgeile Autoren, die soeben herausgefunden haben, dass Poker boomt und sich dazu entschließen auch was abzugreifen. Jeder, der nur auf dieser Ebene argumentiert ist ein Ignorant (erinnert mich immer an arbeitslose Ausländerfeinde, die Einwanderer für ihre Misere verantwortlich machen…). Ein Pokerbuch zu schreiben erfordert viel Arbeit, vieeeel mehr als man sich als Laie vorstellen kann. Und der Profit durch ein solches Buch ist vieeeeeel geringer als sich das Nicht-Autoren vorstellen. Wenn ein Noname Autor glaubt er könne mal schnell was über Poker schreiben und reich werden, muss er sich erstmal die Arbeit machen ein Exposé zu schreiben, das er an die Verlage schicken kann. Hierfür braucht er eine konkrete Vorstellung wie das Buch aussehen soll, wie es aufgebaut ist und welche Themen behandelt werden. Dann sollte er mindestens ein Probekapitel beilegen. Das ist schonmal viel Arbeit ohne direkte Gegenleistung. Nun darf er sich auf die Suche nach einem Verlag machen. Theoretisch kann man alle einfach anschreiben und hoffen, dass was zurück kommt, aber der Streuverlust wäre sehr hoch. Also sucht man sich vielleicht erstmal nur die großen Verlage und die, die schon Pokerbücher veröffentlicht haben. Da kommt man auf geschätzte 20. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Durchschnittsexposé umgesetzt wird, liegt bei geschätzten 2 %. Es gehört also eine Menge Glück dazu und man muss wirklich was bieten können um eine Chance zu haben.

Falls man dieses Glück hat, geht es an den Vertrag und wenns schlecht läuft um die Nachreichung weiterer Probekapitel bevor eine Entscheidung getroffen wird. Für Nonames liegt der Preis logischerweise nicht sehr hoch und ein solcher kann sich mit 3000 Euro Vorauszahlung glücklich schätzen. Das heißt erstmal, dass ein Buch mit 200 - 300 Seiten geschrieben werden muss um diesen Betrag zu kassieren. 10 Euro pro Seite ist im Prinzip lächerlich wenig. Der Verkaufserlös liegt dann gerade mal bei 5 - 10 % vom Netto Ladenverkaufspreis. Bei einem 20 Euro Buch liegt der Erlös also gerade mal bei etwa einem Euro. Wenn man 5000 Bücher im Jahr verkaufen will, muss es schon gut laufen und das Buch muss sich schon einen guten Namen gemacht haben. Das durchschnittliche Pokerbuch verkauft sich vermutlich mit 1000 Exemplaren im Jahr eher schleppend. Ein guter Autor oder Redakteur schreibt für diesen Erlös 10 Seiten in einem Magazin…

Also eine Goldgrube sind Pokerbücher für Autoren sicherlich nicht, aber wie sieht es mit den Verlagen aus? Auch eher negativ, denn mit einer Buchproduktion sind hohe Risiken und Fixkosten verbunden. Wenn man sich überlegt 50 % an Amazon, Libri, KNV, etc. abgeben zu müssen, dann kann man sich vorstellen, dass hier nicht viel übrig bleibt. Zu diesem Thema existiert bereits ein Poker Blog Eintrag. Wirklich profitabel wird das Buch erst wenn es richtig anrennt. Bei 5000 Büchern im Jahr wird es schon interessanter. Der Verlag rechnet jedenfalls damit, dass sich nur ein gewisser Prozentsatz der Bücher gut verkaufen wird. Wenn 10 % richtig gute Umsätze bringen, können 90 % nur kostendeckend oder leicht verlust bringend sein. Das heißt zwar im Klartext, dass sich nur jedes zehnte Buch verkauft, aber unterm Strich steht das entscheidende: der Profit. Im Prinzip nichts anderes wie Odds und Pot Odds. Da sollte jeder Pokerspieler bescheid wissen - auch ohne alle Pokerbücher dieser Welt gelesen zu haben…

Die Frage warum es so viele schlechte Pokerbücher gibt lässt sich recht leicht beantworten: Die Verlage kalkulieren schlechte Bücher in einem Programm. Sie gehen nicht 100 % sicher ob das Buch wirklich gut ist und sich verkaufen lässt. Das Resultat sind dann viel mehr schlechte als gute Bücher. Die Autoren sind meist eher die armen Hunde, die viel Zeit und Arbeit in ihr Projekt stecken, am Ende aber meist nicht belohnt werden. Denn wie gesagt verkaufen sich nur die aller wenigsten Bücher ordentlich.

Urlaub muss sein

Montag, August 18th, 2008

Hallo liebe Team Pokefieber Teammates, liebe Leser dieses Blogs,

Ich komme aus München und spiele seit Herbst letzten Jahres im Team Pokerfieber. Als damaliger Freerollspieler (diese Zeiten sind zum Glück vorbei ;) konnte ich mir über ein kostenloses Turnier bei Pokerroom einen Platz im Team erkämpfen.

Bevor ich in diesem Pokerblog über interessante Spielsituationen, Pot-Odds oder sonstiges Dinge berichte, möchte ich Euch an meinem Casino-Urlaub 2008 teilhaben lassen. Als kleine Vorabinfo sei gesagt, dass ich zu dieser Zeit noch Student war und Alles im “Low Budget” Bereich lag.

Zusammen mit einem Pokerkumpel gings Mitte Juli los……

1. Salzburg

Unsere Tour begann mit der ersten Station in Salzburg. Nachdem wir unseren Campingplatz gefunden und unsere Behausung aufgebaut hatten, besichtigten wir die üblichen Sehenswürdigkeiten in Salzburg, um die Zeit bis zur Akkreditierung im Casino sinnvoll zu nutzen.

Gegen 18.00 Uhr ließen wir uns ein Taxi zum Campingplatz kommen Cool, welches uns in 10 mins zum Casino bringen sollte. Ich wollte ja schließlich im Falle eines Turniergewinns diesen ordentlich begießen ;)

Casino Salzburg

Um 19.00 Uhr begann das erte Sit’n Go für 25 €. Es handelte sich um ein Shoot-out Turnier, bei dem die besten 2 eines Tisches (10 Spieler) ins Finale um 22.00 kamen.

Falls man in der ersten Runde nicht den Sprung ins Finale schaffen sollte, hatte man um 21.00 eine 2te Chance für nochmals 25€.

Unglücklicherweise wurden mein Kumpel und Ich an einen Tisch gelost, aber was solls….. Auch die Blindstruktur war schlimmer als bei der Million Doller Challenge (2000 Chips - 100-200 Blinds - alle 10 mins Erhöhung).

Los gings:

1.te Hand AQ off in Late Position - 3 Limper Ich raise Pot und bekomme einen Caller

Flop AJQ in Pik

Ich gehe sofort All-In und bekomme einen Instant call von KK. Das Board hält und ich verdoppel in der ersten Hand ;) Die nächsten Runden bekomme ich leider nur schlechte Karten und spiele keine Hand.

Neben mir sitzt eine leicht angetrunkene 70-jahrige Frau mit einem ausgeprägten schweizer Dialekt. Die gute Frau callt mit Ihren schlechten Händen alle Raises und wirft mit unglaublichem Glück einen nach dem anderen raus. Äußerst lustig, wie sie jede ihrer Hände kommentiert

(Der Tisch biegt sich regelmäßig vor Lachen)

“betagte Frau” : 18.800 Chips

Ich: 600 Chips

Spieler x: 600 Chips

Blinds irgendwo bei 1000-2000 - lol Kurz gesagt: Ich bekomme im BB: AA, kann mich verdreifachen und bin im Finale :) Glück gehabt. Meine Euphorie schwand allerdings sehr schnell, als ich erfahren musste, dass die Stacks mit ins Finale genommen wurden und auch die Blindlevel fortgesetzt werden.

(Entgegen vorheriger Nachfrage bei der Dealerin in der Vorrunde Angry - Diese versicherte mir nämlich, dass im Finale die Stacks wieder angepasstwerden und die Blinds wieder von vorne starten.) Mein Kumpel hatte keine Lust, sich für die zweite Qualirunde anzumelden und somit war nur ich am Final Table. Er hat die Zeit am Roulette-Tisch verbracht: 80€ Gewinn ;) Im Finale (10 Spieler) hatte ich also weniger als einen BB ;( und habe leider mit A3 im BB gg 36 verloren - raus auf Platz 10. Danach noch ein wenig BlackJack gespielt und mit dem Taxi über MCDonalds wieder zurück zum Camping. Dies sollte leider unser letztes Pokerturnier auf der Tour gewesen sein, da in den folgenden Casinos nur 5/10 Cashgame angeboten wurde…

2. Venedig

Wie haben 2 Nächte nähe Venedig übernachtet und die schönsten Sachen Venedigs besichtigt. Markusplatz - Basilika - Canale Grande …..

Zum Casino: (eines der 4 offiziellen italienischen Casinos) Lange habe ich im Internet nach Infos über die vorgeschriebe Kleiderordung für das Casino in Venedig gesucht und wurde nicht fündig. Daher haben wir uns entschlossen, auf das Casino zu pfeiffen, da wir keine Lust hatten, bei einer Affenhitze mit langer Hose und Sacko herumzulaufen,um dann vielleicht aufgrund der strengen Kleiderordung nicht in das Casino zu kommen. Naja, hätte ich mich besser informiert, hätte ich gelesen, dass es von den wichtigen Knotenpunkten in Venedig kostenlose Wassertaxis zum Casino gibt…..

3. Pisa/Elba

In einem Tag von Venedig uber Pisa (schiefer Turm) nach Piombino und mit der Fähre nach Elba. 3 Tage haben wir dann auf der Insel Elba verbracht (Am Strand liegen, mit 2 geliehenen 50er Rollern die Insel erkundet, etc…)

Elba

Als nächste Etappe stand eigentlich Rom auf dem Programm, aber da uns Elba schon so gut gefallen hat und wir keine Lust auf einen Großstadt-Hitzekessel hatten, strichen wir den Städtepunkt (Der Vorteil am Individual-Reisen !) und fuhren direkt weiter nach Korsika.

4. Korsika

Die Nächste Tagestour ging von Elba nach Piobino (Italien Festland) - 100 km nach Livorno mit dem Auto und von Livorno 5 h mit der Fähre nach Korsika. Traumhafte Landschaft, super Strände, Erholung pur… (4 Tage)

Korsika (Calvi)

5. San Remo/Monaco

Mit dem Schiff in Nizza angekommen suchten wir eine Unterkunft zwischen Monaco und San Remo für 2 Nächte. Tagsüber besuchten wir das Casino in San Remo (EPT-Station). Hier bestand die Hoffnung, mit einer vernünftigen, langen Hose und Sacko ins Casino zu kommen. Und siehe da; wir waren sogar overdressed Wink Unglaublich, wieviele Touris in kurzer Hose und T-Shirt ins Casino durften……

Casino San Remo (thats me ;)

Eintrittskarte Casino San Remo

Am Abend haben wir uns auf dann den Weg nach Monaco gemacht. Mit der vagen Hoffnung evtl. in die Vorhalle des Casinos zu kommen. Aber es kam alles nocch viel besser! Von wegen Anzug und Krawattenpflicht ;) Das Casino will schließelich Geld verdienen und somit war es überhaupt kein Problem die heiligen Hallen des Casinos zu betreten. Was soll ich sagen - einfach nur beeindruckend ;) Auch die “Autoshow” und das “Sehen und gesehen werden” vor dem Casino war einen Besuch wert…..

Eintrittskarte und 5€ Chips Monte Carlo (von meinem Pokerfreund Alan)

Mal ne kleine Bemerkung am Rande: Alan und Ich kennen uns erst seit Nov. 07 über die Pokerzentrale und haben uns vorher noch nie gesehen…. Durch ein Stacking und spätere MTT Deals wurden irgenwann Skype-Konferenzen zum Alltag ;) Und da wir beide Urlaub machen wollten und sonst keiner aus unseren Freundekreisen/Familie Zeit hatte, kam die Idee auf, zusammen in den Süden zu starten… Fazit: Super Urlaub, nur wie immer zu kurz

In meinem nächsten Poker Blog erfahrt Ihr, bei welchem Onlinepoker-Anbieter ich mich herumtreibe (ja, es gibt auch Anbieter, bei denen man keinen Verlust einfährt…….. ;) - klein aber fein und tägliche Overlayturniere bis 40% des Pricepools…..

machts gut und bis bald

madwin (Martin)

Onlinepoker-Der Existenzkiller!

Montag, August 18th, 2008
Zitat: “Spielsucht ist kein neues Phänomen. Doch wer darunter leidet, konnte sich bisher für Casinos oder Spielbanken sperren lassen. Die immer weiter verbreiteten Online-Casinos nehmen Spielsüchtigen diese Möglichkeit. Mit verheerenden Folgen für die Betroffenen. PLANETOPIA zeigt Menschen, die durch Online-Poker alles verloren haben.”
Mit dieser Ankündigung hat es Sat1 sicher geschafft das Gros aller Pokerspieler vor den Fernseher zu zwingen. Wer sich nach dieser Ankündigung bzw. nach dem Titel des Beitrags noch eine objektive Berichterstattung erwartet hätte, kann ohne weiteres als Naiv bezeichnet werden.
Gezeigt wurde sicherheitshalber ein “ehemals” Spielsüchtiger Casino Zocker, der seine ganze Existenz in Baden und Monte Carlo beim Roulette und Black Jack verspielt hat. Angeblich geheilt, wurde er von Werbungen dazu animiert, sich Accounts bei diversen Pokerplattformen anzulegen und abermals sein ganzes Geld zu verspielen.
Nun ist es aber nun mal so, dass Privatsender Quote benötigen um Cash zu verdienen. Und was gibt es besseres, als ein Opfer, des ach so schlimmen Pokerbooms zu zeigen. Dass der Mann seit Jahrzehnten an “Spielsucht” leidet und schon lange vor dem Launch des ersten Onlinerooms, seine Existenz gekillt hat, blieb der Bericht genauso schuldig, wie ein Hinweis darauf, dass er vielleicht keine Ahnung vom Pokerspiel ansich hat. Wer sich mit einer fetten Kreditkarte, aber ohne “Bankrollmanagement” oder “Pot Odds” Wissen mit starken Onlinespielern einlässt, kann nur verlieren.
Dass Planetopia mit keinem einzigen Wort auf grundlegendes “Poker know how” eingegangen ist, lässt vermuten, dass es in der Redaktion ebenfalls unbekannt ist und so war es ein leichtes, wieder einmal dem Onlinepoker, den schwarzen Peter unter zu jubeln.
Dass noch dazu schlecht recherchiert wurde, zeigt der Umstand, dass besonders darauf hingewiesen wurde, dass man sich ohne Ausweiskontrolle bei einem Onlineroom anmelden kann und es somit keine Alterskontrolle gibt. Dass gerade vor der ersten Auszahlung recht gerne ein Identitätscheck gemacht wird, wurde nicht einmal am Rande erwähnt.
Somit kann man diesen sinnfreien Beitrag, als Quotenbringer ohne Information getrost vergessen und nur darauf warten, bis Sat1 auf die Idee kommt, eine Schuldnerhilfe Sendung on air zu bringen, im Sinne von “Peter Zwegat hilft Online Fisch”

PokerFieber.com wird eigenständig

Montag, August 18th, 2008

Das Online-Business ist wirklich extrem spannend und kann auch genauso schön sein. Man malt sich kurzerhand eine Webseite aus, betreibt etwas Marktforschung und überlegt sich schon wie man damit den Markt erobern kann. Alles schön und gut, aber dann kommt erstmal die Entwicklung des Produkts. Als Laie oder sogar als technik versierter Nicht-Programmierer kann man den Aufwand nur schwer einschätzen. Oder besser gesagt, man hält es immer für unkomplizierter als es tatsächlich ist…

Bei dem Projekt PokerFieber ist es eigentlich auch nicht anders. Zwar sind wir vergangenen Oktober im Zuge des Szene1 Relaunches als eigener Channel online gegangen und hatten damit schon mehr Funktionen als vorher, aber als richtiges Pokerportal konnte man diesen Poker Channel noch nicht bezeichnen. Diese Woche steht jetzt aber der erste Schritt in die richtige Richtung bevor. PokerFieber wird eigenständig und tritt damit als eigenes Poker Portal auf. Auch hier gilt, dass es noch lange nicht das gewünschte Endprodukt ist, aber es ist schonmal ein großer Schritt nach vorne. Was in den nächsten Wochen und Monaten folgt ist zunächst einmal die Optimierung und eine stetige Funktionserweiterung.

Wunder sind noch keine zu erwarten, dafür ist PokerFieber einfach noch zu jung. Aber bis Ende 2008 kann man mit einem sehr ordentlichen Poker Portal rechnen und wir sind alle gespannt wie wir uns weiterentwickeln. Das werden wir natürlich in diesem Poker Blog nicht auslassen.

Die echten Kosten eines Buches

Sonntag, August 17th, 2008

Viele Pokerspieler beschweren sich häufig über die “zu” hohen Buchkosten und fragen sich warum hierfür 25 Euro oder auch mehr verlangt werden kann. Dass Übersetzungen teurer sind, leuchtet eigentlich jedem ein, aber trotzdem scheint es für manche keine Rechtfertigung für einen erhöhten Preis zu sein. Was steckt also hinter den tatsächlichen Kosten eines Buches abgesehen vom materiellen Wert von ca. 3 Euro was z.B. ein Hardcover im Druck kostet?

Premium Poker Publishing, kurz PokerBooks übersetzt englische Klassiker der Pokerliteratur und hat abgesehen von einem Buch keine Eigenproduktionen im Programm. Es überwiegen die Bücher vom amerikanischen Two Plus Two Verlag, der -und hier sind sich im Prinzip alle einig- die besten Pokerbücher im Programm hat. Was steht also auf dem Programm um z.B. Harrington on Cash Games Band 1 auf deutsch zu veröffentlichen?

Zunächst einmal müssen die Rechte vertraglich gesichert werden und Two Plus Two möchte natürlich einen Vorschuss und eine deutliche Provision. Eine Übersetzung hat hier schonmal den ersten größeren Kostenfaktor: Das Buch soll diesen Vorschuss recht schnell wieder einspielen und mit der Provision wird die Gewinnmarge gedrückt.

Sind die Verträge unterschrieben geht es an die Übersetzung. Das ist, wie man sich vorstellen kann eine Menge Arbeit und professionelle Übersetzer bekommen zwischen 10 und 20 Euro pro Seite. Konsequenterweise ist das wieder ein großer Kostenfaktor, genauso wie die darauf folgende Lektorarbeit, die meist von zwei Leuten übernommen wird. Auch die arbeiten nicht wohltätig und erhöhen weiter die Produktionskosten. Es folgt die Tätigkeit der Setzer und Layouter, die z.B. aus Ac oder Td ein schönes Kreuz Ass und eine Zehn in Karo machen. Auch das sind einige Tage Arbeit.

Nun geht das Buch nach ewigen Korrekturen zur Druckerei. Je nach Einband und Auflagenhöhe variiert der Druckpreis von normalerweise 1 Euro bis 5 Euro pro Buch. Wenn man zum Beispiel 10 000 Hardcover Bücher drucken lässt, sind 25.000 Euro Produktionskosten nur für den Druck nicht unrealistisch. Dann müssen die Bücher noch von A nach B und beim Verkauf möchte der Buchhändler auch noch eine Scheibe abhaben. 50 % sind mittlerweile schon Branchen üblich und im Klartext heisst das, dass der Verlag ohnehin nur 50 % des Ladenpreises einstreichen kann.

MIt den Kosten für die Rechte, die Übersetzer, Lektoren, Layouter und dem Druck selbst ist es nicht allzu verwunderlich, dass man schnell bei 30 Euro angelangt ist. Ein Schnäppchen ist es dann natürlich nicht mehr, dafür sollte aber die hohe Qualität so manches wieder gut machen. Wer also zunächst erregt ist über 30 Euro, die er für Harrington on Cash Games hinlegen soll, der sollte sich auch einmal Gedanken darüber machen wieviel Arbeit und Geld in einem solchen Buch eigentlich steckt. Was den Pokerspieler viel mehr interessieren sollte als der Preis ist der Return on Investment. Harrington on Cash Games Band 1 für 30 Euro spielt langfristig deutlich mehr Geld ein als irgendein Anfängerbuch für 5 Euro. Im Prinzip auch nichts anderes als die Pot Odds. Und die sollten jedem Pokerspieler ein Begriff sein…

Wirtschaftsstandort Deutschland - eine Katastrophe

Samstag, August 16th, 2008

Im Prinzip hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man sucht nach einem Arbeitsplatz und lässt sich anstellen, oder man macht sich selbstständig und versucht sich als Unternehmer. Der letztere Weg ist ohne Zweifel der härtere und Risiko reichere, aber der mit der weitaus besseren Belohnung. Im Pot liegt wesentlich mehr, aber die Odds sind dafür auch kleiner. Beim Risiko aversen Weg der Festanstellung mit vorher gehendem Studium oder einer Ausbildung ist deutlich weniger im Pot, aber die Odds sind deutlich besser. Genug der Parallelen mit Poker!

Ich bin kein Fan vom konservativen Weg der Ausbildung und späterer Berufslaufbahn bis zur Rente. Vielleicht brauche ich zuviel Abwechslung und ein Auf und Ab im Leben als dass ich einen sicheren Arbeitsplätz schätzen könnte. Wobei sich hier schon wieder die nächste Frage stellt: Wie sicher kann denn ein solcher Arbeitsplatz sein? Wieviele Absolventen gibt es, die trotzdem bei Hartz 4 enden? Wieviele studieren etliche Jahre, protzen nur so vor Wissen und dürfen trotzdem beim Arbeitsamt antanzen? Egal wie gut der Abschluss sein mag, es besteht immer die Wahrscheinlichkeit der Arbeitslosigkeit.

Der andere Weg hingegen macht zumindest in Deutschland auch nur wenig Mut. Denn sobald man sich mit Unternehmensgründungen oder dem Schritt zur Selbstständigkeit auseinandersetzen muss, merkt man den Bürokratensalat in Deutschland. Anstatt dass sich der Unternehmer um seine Geschäfte kümmern kann, muss er Belege kopieren, Abheften und innerhalb einer Woche dem Finanzamt Meldung machen. Dieses kann meist aber auch nicht einen Tag länger warten und darum stehen gleich die ersten Mahngebühren im Haus und auch der Verdacht auf Steuerhinterziehung ist gegeben, schließlich hat man länger als eine Woche gebraucht… Natürlich ist Buchhaltung eine wichtige Sache, auch aus strategischer Sicht des Unternehmers. Aber bei den deutschen Behörden hat man den Eindruck als wollten sie mit allen Mitteln unternehmerischen Erfolg bremsen.

Bei der Unternehmensgründung erfolgt im Herbst sogar zur Abwechslung mal ein richtiger Schritt mit der Mini GmbH. Kaum zu glauben, dass man eingesehen hat wie überlegen eine Ltd. eigentlich sein kann und dass die Anzahl der von Deutschen gegründeten Ltd.s stetig steigt. Mit der Mini GmbH werden zumindest einige Vorteile der Ltd. übernommen, doch es wird sich erst in der Praxis zeigen wie gut diese für Gründer geeignet ist.

Zwar ist es nichts neues und einigen schon bekannt wie es um die Bürokratie in Deutschland steht, aber ich möchte denen etwas auf den Weg geben, die mit dem Gedanken spielen diesen Schritt zu wagen. Es hört sich bestimmt cool an selbstständig zu sein und keinen bösen Chef zu haben, aber damit ist auch viel Arbeit verbunden wofür man keinen Cent bekommt. Dessen muss man sich bewusst sein!

ISL Änderungen nächste Saison

Freitag, August 15th, 2008

In der nächsten Saison der esports Pokerliga (ISL) stehen wohl einige Änderungen heran - leider sind noch nicht alle Infos komplett aber warten sind wir beim BWin Ableger ja schon längst gewohnt…

Auf der Startseite jedenfalls ist der neue Modus so erklärt daß es keine Ligen mehr gibt sondern nur mehr die Champions Leage und den Deutschlandcup.

Für den Deutschlandcup qualifizieren sich die Spieler der Championsleague + die jeweils besten Teams aus einem der 10 Vorrundenspiele die gleichzeitig zur Championsleague stattfinden sollen.

Umgekehrtqualifiziert man sich im Deutschlandcup auch wieder für die Championsleague - verwirrt? Auch komplizierte Modi sind uns ja nichts neues oder…..?

Das Preisgeld vom Deutschlandcup schießt den Vogel ab - 360,00 für den ersten, 180,00 für den zweiten, 60,00 für den dritten. Platz 1 - 40 qualifizieren sich für die Championsleague, Platz 41 - 110 bekommen 110,00 (also 110 mehr als 40 bis 4 und 50 mehr als Platz 3) aber dafür halt kein CL -Ticket.

Das Preisgeld der CL ist noch nicht veröffentlicht aber sobald es da ist gibts hier ein Update.

Auf die Reaktionen der Community (die eh wieder keinen interessieren werden) bin ich dann ja mal gespannt

Nachtrag: Kaum hatt ichs geschrieben hab ich in der Info zur CL folgende Aussage gefunden:

……Bewertet wird nach zwei Kriterien: Einmal eine europäische Wertung, in der alle teilnehmenden europäischen Teams gelistet werden, andererseits nach einer Nationenwertung, in der nur die nationalen Teams abgebildet sind.

Und das Beste daran: Die besten Teams können gleich zweimal gewinnen! Auf europäischer Ebene werden pro Saison insgesamt $45.000 ausgeschüttet, das Sieger Team erhält $15.000. Auf nationaler Ebene kommt weiteres Geld dazu, hier werden in Deutschland $15.000 ausgeschüttet, das Siegerteam erhält $5.000 Dollar. Wer in der deutschen Liga also beispielsweise den ersten Platz belegt ($5.000) und in der Champions League mit diesem Ergebnis den vierten Platz belegt ($2.500) erhält in Summe $7.500 Preisgeld.

-> Interessant ist in Zukunft nur mehr die CL, wenn dort aus der GE-Liga ein Team gewinnt müsste es 20.000$ (15.000 CL-Sieg + 5.000 nationale Wertung Sieg) kassieren. Die Rolle des Deutschlandcups ist also mehr oder minder fast die einer reinen Quali geworden.

letztes update 17.08. 02:17

“Baller” oder Loser?

Freitag, August 15th, 2008

Es gibt viele Tipps und Tricks und Bücher, die das Geheimnis beruflichen Erfolgs verraten. Alle ähneln sich irgendwie, aber alle sind unterschiedlich und geben vor das Heilmittel schlechthin zu preisen. Wenn Personen anderen Personen helfen erfolgreicher in der Geschäftswelt zu werden und es fließt in irgendeiner Form Geld (Bücher, Seminare, etc.), sollte man sich zunächst gründlich fragen warum diese Person das überhaupt anbietet. Bei diesem Blogeintrag ist es klar. Ich bekomme hierfür keinen Cent, sitze um 12 Uhr Nachts vor meinem Laptop und stelle einen Unterschied zwischen erfolgreichen und erfolglosen Personen in der Geschäftswelt dar. Das einzige was Sie sich fragen können ist ob ich nichts besseres zu tun hätte, aber nicht wie ich davon profitieren kann.

Ich hätte in der Tat besseres zu tun, aber dieses Thema ist eines das ich schon lange einmal ansprechen wollte und soeben wieder aufgefasst habe. Darum dachte ich mir: Zeit für einen Blogeintrag! Ein großer Unterschied zwischen einem Baller, also einer Person, die beruflich richtig steil voran kommt und einem Loser ist vor allem die Arbeitseinstellung. Es gibt im Grund zwei Art und Weisen: die gründliche und die lässige Arbeitsweise. Es heißt nicht zwangsläufig, dass eine Person mit lässiger Arbeitsweise erfolglos sein muss und eine Person mit gründlicher Arbeitsweise erfolgreich sein wird, sondern, dass die Erfolgswahrscheinlichkeit letzterer deutlich höher liegt. Natürlich zählt in der Wirtschaftswelt die Leistung, das endgültige Produkt, das dabei heraus kommt, aber es interessiert eben auch die Art und Weise wie dieses entstanden ist. Was mache ich zum Beispiel als Herausgeber eines Buches mit einem Autor, dem man eine Abgabefrist setzt (meist ohnehin weit vor der wirklichen Deadline!) und diesem fünfmal in den Hintern treten muss bevor das Produkt geliefert wird? Ich werde mir zumindest seeeehr gut überlegen ihn für weitere Ausgaben einzuspannen. Man merkt schon recht früh, dass man mit diesem Autor wahrscheinlich wenig anfangen kann und fasst ihn meist auch für ganz andere, womöglich weit lukrativere Projekte als ein Buch gar nicht erst ins Auge.

Andersherum hat die Person mit gründlicher Arbeitsweise eine weit bessere Erfolgschance. Diese wird von Kollegen geschätzt und deren Arbeit gewürdigt, so dass sich wieder neue Chancen und Möglichkeiten anbieten. Vor allem so bin ich z.B. zu meiner Tätigkeit bei Premium Poker Publishing gekommen, nicht durch meine Jahre lange Ausbildung zum Abiturienten…

Ob es nun in den Genen oder der Erziehung liegt, spielt keine Rolle. Es gibt die Macher, die alles lieber sofort als zu spät anpacken und sich strikt an ihre Pläne halten und die lässigen Arbeitstypen, die alles irgendwann erledigen, wenn sie gerade lustig sind. Fest steht, dass die Macher viel wahrscheinlicher Erfolg in der Geschäftswelt haben werden. Sie sind auch nicht so sehr auf das Glück angewiesen wie der lässige Arbeitstyp (oder am Pokertisch der Fisch…).