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David Packer holt sich den Titel: Österreichischer Staatsmeister

Montag, Dezember 15th, 2008

David Packer, meiner Meinung nach schon längst einer der talentiertesten Spieler aus Österreich hat meine Vermutung nun bestätigt und sichert sich den Titel des Österreichischen Staatsmeisters. Nach seinem Triumph beim Pokernews Cup, setzt er sich nun gegen 156 andere Teilnehmer durch und sichert sich 12.900 Euro an Preisgeld. Das Next Level Poker Blog Team gratuliert David recht herzlich und wartet auf weitere positive Berichte. Keep on rockin’ ;)

Eröffnung des CCC Graz

Donnerstag, September 4th, 2008

Morgen wird ein weiteres Concord Card Casino eröffnet, nämlich in Graz. Es ist wirklich erstaunlich welchen Expansionskurs die CCCs dieses Jahr schon hinter sich haben. Wer weiß wieviele freie Ecken es noch gibt, die man mit neuen Kartencasinos bestücken könnte. Die Standorte sind mittlerweile schon beachtlich:

CCC Graz, CCC Wien, CCC Auhof, CCC Innsbruck, CCC Dornbirn, CCC Linz, CCC Salzburg, CCC Feldbach

Wenn diese Kette mal nicht schön anzuschauen ist… Viele fragen sich natürlich nach den Gründen dieser krassen Expansion. Waren es vor kurzer Zeit nur CCC Wien und CCC Linz, sind es jetzt schon viermal soviel. Und das obwohl Ende 2007 entschieden werden sollte, dass Poker nun doch ein Glücksspiel sei - was das Ende für die privaten Card Casinos bedeuten würde. Ein möglicher Grund dafür, dass dennoch stark expandiert wurde, könnte sein, dass nun einige Arbeitsplätze an diesen acht Casinos hängen. Da wird die CCC Kette ganz schnell vom Small zum Big Stack und ist in einer ganz anderen Position.

Die Einstellung ist alles

Dienstag, August 12th, 2008

Es gibt so viele Menschen, die eigentlich alle nötigen Voraussetzung haben, aber dennoch früher oder später scheitern. Genauso gibt es welche, die eigentlich eher ungeeignet scheinen, aber sich langfristig trotzdem durchbeissen können. Egal wohin man schaut - überall wo Leistung gefragt ist, findet man diese Diskrepanzen. In der Schule fällt bereits auf, dass die klugen Kinder meist keine sonderlich guten Noten schreiben, während manche Dumpfbacken eine 1 nach der anderen aus dem Hut zaubern. Ganz extrem ist mir diese Ungleichheit beim Golfsport aufgefallen. Wieviele talentierte, junge Spieler rannten über den Platz und schafften vielleicht eine 85 wenn es gut lief? Dann sieht man wiederum Hacker mit einem Schwung für den sich selbst Jim Furyk schämen würde, die dann mit einer Paarrunde ins Clubhaus marschieren.
Und es wäre kein Eintrag im Pokerblog wenn das gleiche nicht auch am Pokertisch zutreffen würde.
Es ist alles eine Frage der Einstellung, der Motivation und Disziplin! Auch scheinbar unbegabte Pokerspieler können mit dem richtigen Einsatz einen guten Output erzielen und nette Gewinne einstecken. Genauso können aber auch sehr talentierte Pokerspieler niemals wirklich Fuß fassen, erst recht nicht als Profi.
Als ich damals nach Wien neben das CCC gezogen bin um professioneller Livespieler zu werden (Onlinepoker nervte mich damals extrem), hatte ich einen grandiosen Start. Ein 20 + 4 Euro Turnier gespielt und als 5. ca. 500 Euro gecasht. Bei dem schwachen Niveau an den NL200 Tischen reicht selbst diese kleine Bankroll um durchzustarten. Anstatt dies zu tun, hab ich erstmal schön teuer gegessen nach dem Turniererfolg und bin am nächsten Tag gleich etwas shoppen gegangen. Es hat ein paar Wochen gedauert bis ich wieder gespielt habe, diesmal nur NL200 mit einem netten Gewinn von 100 Euro innerhalb von einer Stunde. Schön und gut, aber auch dann habe ich mich länger nicht an den Tisch gesetzt und war lieber einkaufen und am Geld ausgeben. Ich hatte alle Voraussetzungen: das Know-How, die Lifepoker Erfahrung (muss nicht hoch sein gegen diese Donks), die Bankroll und ein Casino mit vielen Fischen vor der Nase. Trotzdem blieb es bei Gewinnen im dreistelligen Bereich und sehr wenigen Casinobesuchen.
Das Problem war einfach, dass ich es nicht wirklich wollte! Wenn es so gewesen wäre, hätte es ganz anders ausgesehen. Ich wollte offensichtlich lieber im Internet etwas aufbauen, studieren und arbeiten anstatt 24/7 zu pokern. Dass ich dann so klug war und mit den Gewinnen Miete und alles mögliche bezahlt habe, machte es nur noch schwieriger…
Das Ende vom Lied ist einfach: Seien Sie sich sicher ob Sie diesen Weg gehen wollen und dann committen Sie sich um das Ziel zu erreichen! Das wäre dann auch der tight-aggressive Ansatz. Bei mir war das sehr tight-passiv und wir alle wissen wie es bei Rocks mit den Gewinnen aussieht…