Der 10-fache Bracelet Gewinner Doyle Brunson lässt in seinem neuen Poker Blog auf DoylesRoom seiner Wut freien Lauf. Auslöser war das schlüssige Schuldeingeständnis von Anurag Dikshit, dem Mitbegründer von Party Poker. Dieser soll gegen den Wire Act von 1961 verstoßen haben, welcher das Anbieten und abwickeln von Sportwetten über elektronische Medien verbietet. Das alleine war aber nicht der Grund warum Brunson auf die Barrikaden stieg. Vielmehr, dass Dikshit auf die 300.000.000$ Strafandrohung nicht mehr zu vermelden hatte als “wird bezahlt.” Dass dies einem Schuldeingeständnis gleichkommt und der Betrag aus der Portokasse bezahlt wird Dikshit wenig interessieren, aber eventuelle zukünftige Klagen gegen eine ganze Sportwetten Industrie werden hohe Erfolgschancen haben aufgrund des schnellen Umfallens des Party Poker Tycoons. Und genau dies war der Grund warum Brunson, der eigentlich als sehr besonnen gilt, auf die Palme ging. Er lies Dikshit wissen, dass er von einem Menschen, der durch eine solche Seite mehr als Reich wurde etwas mehr Unterstützung bzw. Gegenwehr erwartet hätte und lies ihm ausrichten, dass er wohl seinen Namen zurecht trägt. (Anm. Wir verzichten an dieser Stelle auf die wortwörtliche deutsche Übersetzung des Namens Dikshit.) Bei genauer Betrachtung der Sachlage kann man die Reaktion von Doyle Brunson ganz gut verstehen, obwohl er mit der “Namensgebung” wohl etwas über das Ziel hinausgeschossen ist.