Posts Tagged ‘motivation’

Die Pokersaison startet im Herbst

Montag, September 15th, 2008

Während ich letzte Woche noch gemütlich auf der Terrasse beim arbeiten saß und auch noch am See beim Baden war, hat uns jetzt, zumindest hier in Bayern schon fast der Winter eingeholt. Ohne Winterjacke wäre ich am Wochenende fast erfroren, zumindest wenn man sich im freien bewegt. Online Pokern kann man aber zum Glück auch drinnen und da ist das Wetter mal eher egal. Im Gegenteil: Es lässt sich viel leichter vorm PC sitzen wenn es draußen kalt ist als im Sommer (draußen lässt sich nur gescheid Live pokern wie bei der PokerFieber Beach Challenge bewiesen). Von daher wage ich einfach zu behaupten, dass eigentlich jetzt erst die Pokersaison startet, die WSOP oder andere Großevents interessieren die Mehrheit der Spieler doch auch gar nicht…
Beim Online zocken kann es also wieder richtig rund gehen und das Sommerloch sollte nun überwunden sein. Vor einigen Wochen und vor allem zur Fußball EM klagten noch die meisten Spieler über fehlende Motivation und spielten so gut wie gar nicht. Die Zeiten sollten jetzt aber vorbei sein und darum kanns wieder rund gehen in der Online-Pokerwelt.
In diesem Sinne schonmal schöne Pokerweihnachten ;)

Urlaub in der Arbeit

Samstag, September 6th, 2008

In einem letzten Eintrag ging es um Motivation im allgemeinen, speziell natürlich im Beruf. Um auf der richtigen Bahn zu bleiben und seine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren, ist es wichtig sich so oft die möglich den gewünschten Zustand vor Augen zu führen. Das hilft natürlich umso besser je mehr man mit diesem Zustand konfrontiert wird. Möchte man zum Beispiel unbedingt bis nächstes Jahr einen Ferrari besitzen, motiviert es den eines Kollegen Probe zu fahren. Das geht natürlich nicht immer bzw. begrenzt. Mein Ziel ist es irgendwann so unabhängig zu sein, dass ich ganz gemütlich auf der Terrasse meines HausesSicht vom Balkon arbeiten kann, nebenbei in den Pool springen kann und natürlich mit Essen und Trinken versorgt werde ;) Zwar bin ich schon recht unabhängig, da ich zurzeit in keinem Büro arbeite oder einen Chef habe, der mich an den Schreibtisch zwingt, aber trotzdem bin ich noch nicht am Ziel. Um mich zu motivieren setze ich mich mal einfach auf meine jetzige Terrasse, im teilweise zu kalten Bayern und ohne Rundum Service und arbeite ganz normal. Zum Glück muss man ja heutzutage kein Netzwerkkabel mit sich herumschleppen und mehr als den Laptop und Internet braucht man eigentlich nur selten.

Das soll kein Prahleintrag sein um zu zeigen wie gemütlich mein Arbeitsplatz aussieht. Ich will damit nur sagen, dass man sich die gewünschte Umgebung zum arbeiten schaffen soll, zumindest soweit das möglich ist. Wenn man sich mehr wie im Urlaub vor kommt, arbeitet man entspannter, entwickelt weniger Stresshormone und ist somit effektiver. Wenn man es auf diesen Weg angeht, sollte auch ein Burnout Syndrom weit entfernt sein und man kann sicherlich mehr Jahre seines Lebens nützlich sein.

In diesem Sinne ein schönes Wochenende und entspannte Arbeitstage ;)

Nichts geht ohne Motivation

Freitag, August 29th, 2008

Ein netter Kollege von der anderen Seite des Teiches, bringt jeden Montag einen Motivations Eintrag in seinem Blog. Er war früher als Immobilienverkäufer tätig, wechselte dann ins Pokeraffiliate Business und scheffelte ordentlich Kohle. Als netter Self Made Millionär gibt man anderen Möchtegern Millionären natürlich gerne ein paar Tipps und dazu gehören eben die Montags Motivationen wie die Motivation dabei hilft die eigenen Ziele zu erreichen.

Weder bin ich Millionär, noch möchte ich jede Woche etwas neues in Sachen Motivation liefern. Ich denke aber, dass ich den Lesern etwas grundsätzliches zur Motivation mitzuteilen habe. Dass sie absolut entscheidend ist, steht eigentlich außer Frage. Ohne Motivation kein Antrieb, ohne Antrieb kein Vorankommen und ohne Vorankommen keine Zielerfüllung. Ziele stecken ist einfach. Wie oft hört man Menschen irgendwelche Ziele von sich geben? Aber wieviele erreichen denn nun diese Ziele? Sicherlich nur wenige. Die Erfolgschancen sind aber umso höher, je besser man sich motivieren kann. Ein Azubi, der seine Ausbildung gut abschließen möchte braucht irgendwo eine Motivation jeden Tag früh aus dem warmen Bettchen zu kriechen und einer langweiligen Tätigkeit nachzugehen und sich herum kommandieren zu lassen. Fehlt die Motivation, stehen die Chancen sehr schlecht und er wird auch nicht sonderlich glücklich durchs Leben gehen.

Lange Rede kurzer Sinn. Gute Motivation begründet sich in der Zielsetzung selbst. Je nachdem wie hoch das Ziel gesteckt ist und wie gern man es erreichen will, liegt eine gewisse Motivation vor. Das aller wichtigste um sich motivieren zu können ist das Ziel in keiner Sekunde aus den Augen zu verlieren. Stellen Sie sich so oft wie möglich vor wie das gewünschte Resultat Ihrer Tätigkeit aussehen mag, dann wird Ihnen auch klar warum Sie sich überhaupt abquälen und Sie können sich wieder motivieren. Verlieren Sie jedoch das Ziel aus den Augen und stellen sich Fragen wie “warum mache ich das hier überhaupt?” dann sind Sie auf dem besten Weg jegliche Motivation zu verlieren oder schon verloren zu haben. Spätestens an dieser Stelle sollten Sie Ihre Wege noch einmal klar überdenken und sich Gedanken machen wieder auf den richtigen Weg zu kommen.

“Baller” oder Loser?

Freitag, August 15th, 2008

Es gibt viele Tipps und Tricks und Bücher, die das Geheimnis beruflichen Erfolgs verraten. Alle ähneln sich irgendwie, aber alle sind unterschiedlich und geben vor das Heilmittel schlechthin zu preisen. Wenn Personen anderen Personen helfen erfolgreicher in der Geschäftswelt zu werden und es fließt in irgendeiner Form Geld (Bücher, Seminare, etc.), sollte man sich zunächst gründlich fragen warum diese Person das überhaupt anbietet. Bei diesem Blogeintrag ist es klar. Ich bekomme hierfür keinen Cent, sitze um 12 Uhr Nachts vor meinem Laptop und stelle einen Unterschied zwischen erfolgreichen und erfolglosen Personen in der Geschäftswelt dar. Das einzige was Sie sich fragen können ist ob ich nichts besseres zu tun hätte, aber nicht wie ich davon profitieren kann.

Ich hätte in der Tat besseres zu tun, aber dieses Thema ist eines das ich schon lange einmal ansprechen wollte und soeben wieder aufgefasst habe. Darum dachte ich mir: Zeit für einen Blogeintrag! Ein großer Unterschied zwischen einem Baller, also einer Person, die beruflich richtig steil voran kommt und einem Loser ist vor allem die Arbeitseinstellung. Es gibt im Grund zwei Art und Weisen: die gründliche und die lässige Arbeitsweise. Es heißt nicht zwangsläufig, dass eine Person mit lässiger Arbeitsweise erfolglos sein muss und eine Person mit gründlicher Arbeitsweise erfolgreich sein wird, sondern, dass die Erfolgswahrscheinlichkeit letzterer deutlich höher liegt. Natürlich zählt in der Wirtschaftswelt die Leistung, das endgültige Produkt, das dabei heraus kommt, aber es interessiert eben auch die Art und Weise wie dieses entstanden ist. Was mache ich zum Beispiel als Herausgeber eines Buches mit einem Autor, dem man eine Abgabefrist setzt (meist ohnehin weit vor der wirklichen Deadline!) und diesem fünfmal in den Hintern treten muss bevor das Produkt geliefert wird? Ich werde mir zumindest seeeehr gut überlegen ihn für weitere Ausgaben einzuspannen. Man merkt schon recht früh, dass man mit diesem Autor wahrscheinlich wenig anfangen kann und fasst ihn meist auch für ganz andere, womöglich weit lukrativere Projekte als ein Buch gar nicht erst ins Auge.

Andersherum hat die Person mit gründlicher Arbeitsweise eine weit bessere Erfolgschance. Diese wird von Kollegen geschätzt und deren Arbeit gewürdigt, so dass sich wieder neue Chancen und Möglichkeiten anbieten. Vor allem so bin ich z.B. zu meiner Tätigkeit bei Premium Poker Publishing gekommen, nicht durch meine Jahre lange Ausbildung zum Abiturienten…

Ob es nun in den Genen oder der Erziehung liegt, spielt keine Rolle. Es gibt die Macher, die alles lieber sofort als zu spät anpacken und sich strikt an ihre Pläne halten und die lässigen Arbeitstypen, die alles irgendwann erledigen, wenn sie gerade lustig sind. Fest steht, dass die Macher viel wahrscheinlicher Erfolg in der Geschäftswelt haben werden. Sie sind auch nicht so sehr auf das Glück angewiesen wie der lässige Arbeitstyp (oder am Pokertisch der Fisch…).

Die Einstellung ist alles

Dienstag, August 12th, 2008

Es gibt so viele Menschen, die eigentlich alle nötigen Voraussetzung haben, aber dennoch früher oder später scheitern. Genauso gibt es welche, die eigentlich eher ungeeignet scheinen, aber sich langfristig trotzdem durchbeissen können. Egal wohin man schaut - überall wo Leistung gefragt ist, findet man diese Diskrepanzen. In der Schule fällt bereits auf, dass die klugen Kinder meist keine sonderlich guten Noten schreiben, während manche Dumpfbacken eine 1 nach der anderen aus dem Hut zaubern. Ganz extrem ist mir diese Ungleichheit beim Golfsport aufgefallen. Wieviele talentierte, junge Spieler rannten über den Platz und schafften vielleicht eine 85 wenn es gut lief? Dann sieht man wiederum Hacker mit einem Schwung für den sich selbst Jim Furyk schämen würde, die dann mit einer Paarrunde ins Clubhaus marschieren.
Und es wäre kein Eintrag im Pokerblog wenn das gleiche nicht auch am Pokertisch zutreffen würde.
Es ist alles eine Frage der Einstellung, der Motivation und Disziplin! Auch scheinbar unbegabte Pokerspieler können mit dem richtigen Einsatz einen guten Output erzielen und nette Gewinne einstecken. Genauso können aber auch sehr talentierte Pokerspieler niemals wirklich Fuß fassen, erst recht nicht als Profi.
Als ich damals nach Wien neben das CCC gezogen bin um professioneller Livespieler zu werden (Onlinepoker nervte mich damals extrem), hatte ich einen grandiosen Start. Ein 20 + 4 Euro Turnier gespielt und als 5. ca. 500 Euro gecasht. Bei dem schwachen Niveau an den NL200 Tischen reicht selbst diese kleine Bankroll um durchzustarten. Anstatt dies zu tun, hab ich erstmal schön teuer gegessen nach dem Turniererfolg und bin am nächsten Tag gleich etwas shoppen gegangen. Es hat ein paar Wochen gedauert bis ich wieder gespielt habe, diesmal nur NL200 mit einem netten Gewinn von 100 Euro innerhalb von einer Stunde. Schön und gut, aber auch dann habe ich mich länger nicht an den Tisch gesetzt und war lieber einkaufen und am Geld ausgeben. Ich hatte alle Voraussetzungen: das Know-How, die Lifepoker Erfahrung (muss nicht hoch sein gegen diese Donks), die Bankroll und ein Casino mit vielen Fischen vor der Nase. Trotzdem blieb es bei Gewinnen im dreistelligen Bereich und sehr wenigen Casinobesuchen.
Das Problem war einfach, dass ich es nicht wirklich wollte! Wenn es so gewesen wäre, hätte es ganz anders ausgesehen. Ich wollte offensichtlich lieber im Internet etwas aufbauen, studieren und arbeiten anstatt 24/7 zu pokern. Dass ich dann so klug war und mit den Gewinnen Miete und alles mögliche bezahlt habe, machte es nur noch schwieriger…
Das Ende vom Lied ist einfach: Seien Sie sich sicher ob Sie diesen Weg gehen wollen und dann committen Sie sich um das Ziel zu erreichen! Das wäre dann auch der tight-aggressive Ansatz. Bei mir war das sehr tight-passiv und wir alle wissen wie es bei Rocks mit den Gewinnen aussieht…