Posts Tagged ‘Peter Zanoni’

Peter Zanoni legt Beschwerde bei der EU ein

Freitag, Juli 3rd, 2009

Der Gründer und Mehrheitseigentümer der Concord Card Casinos Peter Zanoni legte jetzt Beschwerde bei der EU ein. Und es ist unschwer zu erraten wen er diesmal im Auge hat. Die Casinos Austria. Grund dafür ist seines erachtens eine unzulässige Unterstützung des Staates der die Casinos Austria bevorteilen soll. Die Sachlage ist dabei leicht erklärt. Bis dato bekam man sogenannte Propaganda Jetons beim Besuch der Casinos. Dabei bekam man bis vor kurzem für das Eintrittsgeld von 21€, Jetons im Wert von 25€. Seit kurzem bekommt man allerdings dafür Jetons im Wert von 30€, die zumindest einmal gesetzt werden müssen. Und hier setzt Zanoni mit seiner Beschwerde an. Die zusätzlichen 5€ werden nicht in die Steuerabgaben der Casinos mit einbezogen. Und da 90% aller Casinobesucher diese Eintrittsjetons in Anspruch nehmen ergibt sich dadurch eine steuerliche Begünstigung von knapp 9 Millionen Euro für die Casinos Austria, was Zanoni so nicht hinehmen will.

Peter Zanoni schießt gegen den Glücksspielvertrag zurück

Donnerstag, November 20th, 2008

Im Artikel Glückspielvertrag auch in Österreich haben wir schon auf das eventuell kommende Dilemma für alle Pokerspieler hingewiesen und die möglichen Konsequenzen für private Anbieter angesprochen. Die erste Reaktion kam vom Mehrheitseigentümer der Concord Card Casinos in Österreich Peter Zanoni. Gerade weil im heurigen Jahr etliche private Card Casinos neu eröffnet wurden wäre ein solcher Gesetzesentwurf das Ende für 450 Arbeitsplätze, die alleine in den Concord Card Casinos auf dem Spiel stehen. Aber nicht nur die Concord Casinos müssten zusperren, sondern auch eine ganze Reihe andere private Cardrooms, wie z.B. das Montesino im Wiener Gasometer um eines zu nennen. Glücklicherweise hat Zanoni schon einiges an Erfahrung gesammelt, wenn es darum geht sich mit juristischen Kauderwelsch herumzuschlagen und den Unwissenden zu erklären, dass Poker nun mal kein Glückspiel ist. Unterstützt und bestätigt wird Peter Zanoni von einem Juristen Duo, das den Gesetzesentwurf als verfassungswidrig einstufte. Und deswegen hat der Big Boss der österreichischen Pokerszene keine Scheu, seine Ansprüche sowohl beim Verwaltungsgerichtshof, als auch beim Europäischen Gerichtshof für Menchenrechte einzuklagen. Und wer Peter Zanoni kennt, der wird wissen, dass dies nicht nur leere Drohungen sind, sondern dass er ab sofort das Pokerface aufgesetzt hat und den Inititator des Glückspielgesetzes Wilhelm Molterer zum Heads Up fordert. Wollen wir hoffen, dass er eine ordentliche Fold Equity gegen Molterer hat.